Wertstromanalyse
Die Wertstromanalyse macht Verschwendung und Verbesserungspotentiale in der Fertigung sichtbar.
Sie stellt sicher, dass Verbesserungsaktivitäten in Teilbereichen, die Wirkung auf die Gesamteffizienz des Betriebes nicht verfehlen.
Durch die Aufnahme und Darstellung des Materialflusses, sowie
aller relevanten Daten in den einzelnen Fertigungsprozessen,werden Verbesserungspotentiale deutlich angezeigt.
Während die Aktivitäten, innerhalb eines 'punktuellen', kontinuierlichen
Verbesserungsprozesses (Prozess-Kaizen), in derRegel
auf die Optimierung einzelner Prozesse ausgerichtet
sind, ist das Ziel der Wertstromanalyse und des
Wertstromdesigns (Fluss-Kaizen) ,
die Optimierung des
Wertstroms und damit die Verbesserung der
Gesamteffizienz in der Fabrik.
Alle Systematiken und
Regeln, zur Entwicklung des 'Soll-Zustandes', zielen
deshalb auch darauf ab, das Material zwischen den
einzelnen Prozessen, ohne 'entkoppelnde'
Materialbestände fließen zu lassen.
Zur Realisierung eines solchen Materialflusses ist eine
kontinuierliche Verbesserung, der auf diese Weise eng
gekoppelten Prozesse natürlich unabdingbar.
Lange Rüstzeiten,
geringe Verfügbarkeiten, unterschiedliche Zykluszeiten.., machen
die Einführungen eines kontinuierlichen Materialflusses
unmöglich.
Insofern 'erzwingt' der
Aufbau einer Fertigung, nach den Prinzipien des
Wertstromdesigns, die Reduzierung aller Arten von Verschwendung.
In diesem Zusammenhang stellt sich wieder die
Frage, ob die Optimierung der Wertströme die Effizienz einer
Fertigung verbessert oder ob erst die Effizienzverbesserung
einer Fertigung, eine Optimierung der Wertströme erlaubt.
Die Antwort ist rein philosophischer Natur,
das Ergebnis jedoch immer das gleiche:
Die Verschwendung in der Fabrik wird auf
ein Minimum reduziert und die Effizienz gesteigert!
Am ersten Tag eines mehrtägigen Workshops (min 2 Tage), werden die Teilnehmer in der Methode der Wertstromanalyse und des Werstromdesigns geschult und trainiert.
Mit den gewonnenen Erkenntnissen und dem Wissen geht es dann gleich an die Anwendung und Umsetzung.
Dabei gehen wir nach der klassischen Methode vor:
1. Auswahl eines Produktes / Prozesses
2. Analyse der aktuellen Produktionssituation und Zeichnen des Ist-Zustandes (Current State)
3. Sammeln von Daten / Metriken / Informationen und Eintragen im Current State
4. Identifizieren der Verschwendung und der Hauptoptimierungspotenziale
5. Entwicklung / Design des Soll-Zustand (Future State)
6. Entwickeln des Arbeitsplans (koordiniert im Masterplan, operativ im Aktionsplan)
7. Implementieren und verfolgen des Fortschritts
8. Überprüfen der Resultate (Verschwendungsreduzierung) durch das Zeichnen der neuen Wertstromkarte (Current State)
9. Gehe zu wieder zu Schritt 3
. Wir schulen und trainieren die Mitarbeiter unseres Kunden in den Methoden der Wertstromanalyse und des Werstromdesigns.
Dieses Training findet im Betrieb des Kunden statt, sodaß das Erlernte sofort in der Praxis angewandt werden kann.
Zielsetzung des mehrtägigen Workshops (min. 2 Tage) ist somit nicht nur eine reine Wissenvertmittlung, sondern die Anwendung und Durchführung einer Wertstromanalyse auf die Prozesskette des Kundenbetriebes.
Das Wertstromdesign, die Entwicklung des Soll-Zustandes und die Ausarbeitung des Umsetzungsplanes, sichern die nachhaltige Wirkung ab.
Im Rahmen der Implementation von Produktionssystemen indentifiziert die Wertstromanalyse Engpässe, Schwerpunkte und Verbesserungspotetiale.
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Prozess-Kaizen und Fluß-Kaizen ergänzen sich zu
einem sinnvollen Ganzen.Unsere Leistungen
Rüstseminare in der
Fertigungsoptimierung mit PRISMA WORKBALANCE